Fukushima, Energiewende, regenerative Energien, Atom, Kohle, Biogas, Nachhaltigkeit, Teller oder Tank... ach Gott wie schön; Abendfüllende Themen und keine Lösung in Sicht.
Als Optimist und bekennender Weltverbesserer bin ich aber dennoch der Meinung, dass ich durchaus Einfluss nehmen kann und muss, und dabei hoffentlich ein wenig auf andere abfärbe. Frei nach dem Motto - Viele Tropfen ergeben ein Meer!
Daher habe ich mir in den letzten Jahren so manche Dinge angeeignet, die ich als sinnvoll erachte: Mehr Fahrrad fahren, Busfahren, langsamer Autofahren (verdammt vor zwei Tagen trotzdem geblitzt worden), Licht und PC nur an wenn mans braucht...
Eigentlich habe ich auch nichts gegen Atomstrom - moment (!!!) erst mal ausreden lassen. Meine Ernüchterung über den unverantwortlichen Umgang mit radioaktiven Abfällen, egal in welchem Bereich diese angefallen sind, und den technisch lächerlichen Ausstattungen von Atomkraftwerken, selbst in der vermeintlich "zivilisierten" Welt lässt mich denken, dass die Menschheit nicht reif genug ist für so eine Technologie.
Ein weiterer und sehr schwerwiegender Aspekt ist das in der Wissenschaft hinlänglich bekannte Thema des Wissensverlust zwischen Generationen. Jede Generation meint ein perfektes Medium oder System gefunden zu haben um das angehäufte Wissen und Kenntnisse zu konservieren. Trotzallem gibt es immer noch den Beruf der Archäologen, wir wissen nicht was in Asse vor sich geht und wenn wir ehrlich sind wissen viele von uns nicht wirklich was unsere Eltern und Großeeltern so angestellt oder erlebt haben...
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt in Kürze darstellen, jetzt aber mal wieder zurück zum eigentlichen Thema - wir haben uns im Zuge unseres Hausbaus eine Photovoltaikanlage geleistet.
