Um endlich etwas Ordnung in das Chaos meiner Werkstatt zu bekommen war es endlich an der Zeit, ein Ordnungssystem zu entwickeln.
Meine Grundüberlegung war, möglichst viel an die Wände zu hängen, um meine sowieso schon kleine Arbeitsfläche nicht noch weiter zu begrenzen.
So wurden im ersten Schritt die Böcke für die Sägeplatte (links daneben) an die Wand gebracht:
Die Aufteilung wurde erst grob festgelegt und später durch die entsprechenden Halterungen verfeinert:
Über die einzelnen Halterungen wurde noch ein Ablagebrett befestigt:
Man kann sich natürlich auch verkünsteln, wie bei dieser Hammerhalterung:
Und endlich, die erste Werkzeugwand:
Dann habe ich meine Schraubzwingen an die Wand gebracht und, wie man folgend sehen kann, auch die Tür, die ich vorher gedämmt hatte, (wg. Temperatur, Lärm und Staub) für leichte Sachen mit einbezogen:
Um das weitere Werkzeug an die Wand zu bekommen, habe ich eine weitere Werkzeugwand aus OSB-Platten gebaut. Hier als erstes wieder das Probelegen und Austarieren:
Bei Ikea hatte ich mir ein paar Küchenmagnete besorgt, die ich als Halterung für die Japansägen nutze. Die Befestigung ist recht simpel - Metallleiste aufschrauben und den Magneten draufstecken. Das Schöne dabei ist, dass der Magnet mit Plastik ummantelt ist und die Zähne der Sägen somit nicht verletzt werden:
Für die Halterung der Feilen und Raspeln habe ich den Rat meines Schwagers befolgt und keine Metallbefestigung, sondern eine aus Holz - hier einfache Holzdübel - bevorzugt. Gib Rost keine Chance! Generell führe ich einen harten Kampf gegen Rost, da sich meine Werkstatt im Keller eines Nachkriegsbaus befindet und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Die Feilen und Raspeln werden von mir auch immer wieder gründlich von Holzresten mit einer kleinen Messingbürste gereinigt.
Die Werkzeugwände habe ich noch mit kleinen Leuchtstoffröhren versehen, die nun endlich eine gute Ausleuchtung bringen:
Obwohl es doch so klein in meiner Werkstatt war - inzwischen konnte ich eine größere beziehen - habe ich micht ab diesem Zeitpunkt mit der guten, angenehmen Beleuchtung immer sehr wohl gefühlt. Endlich habe ich sofort meine Sachen gefunden.
Eine Werkstatt ist nie fertig, daher werden noch weitere Einträge dazu folgen.
Wenn Ihr noch Ideen habt, oder Ihr etwas für meinen Werkzeugbestand spenden wollt ;o) schreibt mir doch einen kleinen Kommentar.
Freitag, 20. Mai 2011
Sonntag, 1. Mai 2011
Das Monster
Wer heutzutage ein Hobby hat, kann auf etliche Informationsquellen zurückgreifen: Bekannte, Bücher, Zeitschriften und Internet.
Auch beim Kauf von Werkzeug gibts viele Bezugsquellen: Baumarkt (auf Qualität achten!), Fachhandel (zwingend zu unterstützen!), Kataloge und Internet.
Beim Thema Qualität habe ich mir einen Ausspruch eines guten Bekannten zu Herzen genommen "Ich bin zu arm um billig zu kaufen!"
Nun aber zum eigentlichen Thema:
Ich habe einen Schraubstock gesucht, drei Marken kamen in Frage (Heuer, Leinen oder Garant). Ein solches Teil ist zwischen €150 - €450 zu bekommen - recht "teuer". Also hab ich bei eBay gesucht und einen Schraubstock von Leinen für €125 ersteigert. Der Preis und nicht zuletzt das Gewicht - 28 Kg - hätte mich darauf bringen können, dass es kein kleiner Schraubstock sein kann (Merke: Bilder sind im Internet immer sehr klein!). Das Paket wurde bei meiner Nachbarin abgegeben, die nur meinte, Sie hätte es kaum verschieben können.
Wie man hier unschwer erkennen kann, hatte ich zu diesem Zeitpunkt weder Werkbank noch ein Ordnungssystem, also musste der Schraubstock möglichst mobil sein.
Der Plan war also, das Monster auf einer Multiplexplatte zu befestigen.
Diese wurde halbiert, und bei der oberen Platte die Kanten gebrochen:
Im nächsten Schritt wurden die beiden Hälften zusammengeleimt:
Dann wurde mit einem geliehenen Forstnerbohrer an der Unterseite eine Aussparung für dieSchrauben gebohrt. Nicht gerade recht schön - heute könnt ichs besser:
Nun wurde die Passung der Bohrungen geprüft:
Die beiden Spax haben sich stark gewehrt, da ich keine langen Bohrer zum Vorbohren hatte. Damit kam der kleine Akkuschrauber nicht klar. So musste der Schlagschrauber vorsichtig zum Einsatz kommen. Und fertig:
Trotz des stolzen Preises habe ich die Anschaffung nie bereut. Dieses Teil kann man sicherlich noch in vielen Generationen verwenden.
Auch beim Kauf von Werkzeug gibts viele Bezugsquellen: Baumarkt (auf Qualität achten!), Fachhandel (zwingend zu unterstützen!), Kataloge und Internet.
Beim Thema Qualität habe ich mir einen Ausspruch eines guten Bekannten zu Herzen genommen "Ich bin zu arm um billig zu kaufen!"
Nun aber zum eigentlichen Thema:
Ich habe einen Schraubstock gesucht, drei Marken kamen in Frage (Heuer, Leinen oder Garant). Ein solches Teil ist zwischen €150 - €450 zu bekommen - recht "teuer". Also hab ich bei eBay gesucht und einen Schraubstock von Leinen für €125 ersteigert. Der Preis und nicht zuletzt das Gewicht - 28 Kg - hätte mich darauf bringen können, dass es kein kleiner Schraubstock sein kann (Merke: Bilder sind im Internet immer sehr klein!). Das Paket wurde bei meiner Nachbarin abgegeben, die nur meinte, Sie hätte es kaum verschieben können.
Wie man hier unschwer erkennen kann, hatte ich zu diesem Zeitpunkt weder Werkbank noch ein Ordnungssystem, also musste der Schraubstock möglichst mobil sein.
Der Plan war also, das Monster auf einer Multiplexplatte zu befestigen.
Diese wurde halbiert, und bei der oberen Platte die Kanten gebrochen:
Dann wurde mit einem geliehenen Forstnerbohrer an der Unterseite eine Aussparung für dieSchrauben gebohrt. Nicht gerade recht schön - heute könnt ichs besser:
Nun wurde die Passung der Bohrungen geprüft:
Die beiden Spax haben sich stark gewehrt, da ich keine langen Bohrer zum Vorbohren hatte. Damit kam der kleine Akkuschrauber nicht klar. So musste der Schlagschrauber vorsichtig zum Einsatz kommen. Und fertig:
Trotz des stolzen Preises habe ich die Anschaffung nie bereut. Dieses Teil kann man sicherlich noch in vielen Generationen verwenden.
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